Wintersonne

Wintersonne © Heiner Künnemeyer
Wintersonne © Heiner Künnemeyer

Dieses schöne Winterabendbild hat uns Heiner Künnemeyer geschickt, und es ziert nun kurze Zeit unsere Titelseite. Danke Heiner!

Sturmjäger alias Stormchaser

Am Samstag haben etliche Mitglieder unserer Gruppe gebannt die Ausführungen von Sturmjäger Andreas Feichtmeier per Zoom verfolgt. Andreas zeigte uns einige seiner Aufnahmen von Tornados und Gewitterfronten und erklärte die Wolkenformationen und wie sich Stürme und Tornados entwickeln.

als Stormchaser im mittleren Westen der USA, © Andreas Feichtmeier

Als Kind sei er bei Gewittern als erster weg gewesen, lässt er uns wissen. Heute ist er gern ganz nah dran, so nah, dass es hin und wieder sogar brenzlig wird. Die Angst ist einer großen Faszination gewichen. Seinem Vortrag merkt man die Begeisterung für die Schönheit der Sturmwolken an und wie sehr ihn das Thema gepackt hat. Wenn er es zeitlich hinkriegt, fährt er manchmal hunderte Kilometer, um bei einer schönen Gewitterfront dabei zu sein und seine spektakulären Aufnahmen zu machen. Besonders spannende Sturmfronten findet er in den USA, wo sich in den Weiten des mittleren Westens häufig gewaltige Superzellen bilden und sich die Stürme so richtig austoben.

Seine Fotos bearbeitet er zwar, aber nur, um die Struktur und Formationen der Wolken besser herauszuheben. Für ihn liegt die Attraktion der Stürme in der gewaltigen Schönheit der Natur. Die Fotografie ist für ihn hauptsächlich eine Dokumentation dieser Wunderwelt.

Mehr dazu: https://pxp.ricoh-imaging.de/project/andreas-feichtmeier/

Die beste Zeit für Sturmjäger-Motive ist auf der nördlichen Halbkugel die Zeit von Mai bis September/Oktober, lässt uns Andreas wissen. In der Fragestunde hat er uns dann noch ein paar technische Details verraten.

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Siegerehrung Nicole Oestreich Workshop

Am Sonntag Abend fand über Zoom die Verkündung der Sieger des Wettbewerbs aus dem Workshop von Nicole Oestreich statt.

Zur Erinnerung: Die TeilnehmerInnen erhielten von einer anderen Person aus dem Teilnehmerkreis einem Gegenstand, mit dem sie fotografisch eine Dreier-Serie erstellen sollten. Konzeptfotografie, Storytelling – die Umsetzung blieb der Phantasie der FotografInnen überlassen.

Nicole hatte aus ihrem beruflichen Bekanntenkreis fachkundige Juroren gefunden, die die Auswertung übernommen hatten. Und als i-Tüpfelchen hatte Nicole von sich aus drei Preise für die ersten drei Gewinner des Wettbewerbs ausgelobt. Und die Preise gehen an:

1. Platz: Dr. Jan Peter Theurich für die Serie „Mikado-Artisten“

Der Preis für den ersten Platz ist ein Individual-Workshop mit Nicole Oestreich.

2. Platz: Lisa Woitschikowski für die Serie „Ballett“

Der Preis für den zweiten Platz ist das neu aufgelegte Buch „Artista…“ von Nicole Oestreich.

3. Platz: Thomas Maletz für die Serie „Annäherung der Kabelbinder“

Der Preis für den dritten Platz sind drei Bilder 21 x 21 cm von Nicole Oestreich aus dem Buch „Artista…“.

Unsere allerherzlichsten Glückwünsche gehen an die Sieger dieses Wettbewerbs und ein ganz dickes Dankeschön an Nicole für die toll präsentierte Auswertung und die wunderbaren Preise!

Übrigens: Wer den Bildband „Artista“ von Nicole haben möchte, kann ihn direkt bei ihr bestellen oder schnell noch Peter Bescheid geben für eine Sammelbestellung. Das Buch kostet 20,00 €. Jeweils 5€uro pro Buch gehen in eine von Nicole initiierte Aktion zur Unterstützung für Artisten, die während des Corona- Lockdowns keinerlei sonstige Zuwendung erhalten. Wer Nicole und ihre Arbeiten kennt und am Sonntag Abend einen Blick in das Buch werfen durfte, weiß, dass es sich auf jeden Fall lohnt.

Portraits auf der Straße

© Lee Jeffries

Wer von euch kennt den Fotografen Lee Jeffries? Als ich das erste Mal Bilder von ihm sah, war ich fast abgestoßen und dachte „Wie kann man nur so brutale Fotos von Menschen machen?“ Aber als ich mich etwas näher mit ihm beschäftigt habe, sah ich etwas anderes.

Wie oft gehen wir durch unsere Innenstädte und sehen Menschen, die als Bettler am Straßenrand sitzen. Manchmal geben wir ihnen etwas Kleingeld. Aber schauen wir sie wirklich an? Sehen wir ihnen in die Augen und fragen uns, welche Geschichte sich hinter dem Gesicht verbirgt?

Lee Jeffries tut das. Er ist Autodidakt und begann als Hobby mit Street photography, Als Lee einst während des London Marathon ein junges Mädchen fotografierte, die sich in ihrem Schlafsack in einem Hauseingang eingemummelt hatte, sah sie ihn, und sie stellte ihn zur Rede – er entschuldigte sich bei ihr, kam mit ihr ins Gespräch und lernte sie besser kennen. Das war für ihn die Initialzündung und heute zeigt er uns diese Menschen mit all ihrem Kummer und ihrer Verzweiflung, aber auch mit ihrer Menschlichkeit. Der britische Fotograf hat es sich zur Aufgabe gemacht, uns zu zeigen, wer die Menschen sind, die obdachlos auf den Straßen der großen Städte leben. In seinen ausdrucksstarken Portraits kann man ganze Geschichten lesen.

Wenn ich euer Interesse geweckt habe – hier seht ihr Bilder von Lee Jeffries auf seiner Homepage und hier ist ein Bericht über ihn im DOCMAblog.

https://lee-jeffries.co.uk

Zauberhafte Abendstimmung

Abendstimmung © Ulrich Dirks

Ulrich Dirks empfindet die Lichtstimmungen draußen in der Natur in letzter Zeit doch überwiegend trübe. Um so mehr hat er sich gefreut, als er bei einer kleinen Wanderung am vergangenen Dienstag die im heutigen Titelbild eingefangene Abendstimmung erleben durfte. In der leicht kräuselnden Wasseroberfläche wirkt die Spiegelung der Farben und Formen auf mich intensiver als die ‚Originale‚, meint Ulli.