Das neue Buch von Nick Brandt

Portraits von Überleben und Hoffnung

Wer Afrika mag und sich für Fotografie interessiert, wird Nick Brandt kennen – ein seit vielen Jahren engagierter Fotograf von Tieren und Menschen vornehmlich in Afrika. Sein neuestes Werk wurde in Zimbabwe und Kenia in den letzten Monaten des Jahres 2020 fotografiert. In „The Day May Break“ portraitiert er Menschen und Tiere, die von Umweltschäden und Vernichtung schwer getroffen sind.
Die Menschen auf den Fotos leiden alle unter dem Klimawandel, haben ihre Heimat verloren durch Zyklone und jahrelange Dürren. Die Tiere wurden in fünf verschiedenen Schutzgebieten fotografiert. Sie wurden zwar gerettet, können aber nie wieder ausgewildert werden. Daher konnten die fremden Menschen ihnen sicher nahe kommen, so nahe, dass Nick sie in ein und derselben Aufnahme fotografieren konnte. Der Nebel on location ist das vereinende visuelle Motiv. Es soll das Gefühl eines zunehmenden Unheils vermitteln, eine einmals erkennbare Welt, die nun langsam außer Sicht gerät. Aber obwohl diese Menschen und Tiere Verluste erlitten haben, so sind sie dennoch Überlebende, und darin gründen sich Perspektiven und Hoffnung.

Hier findet Ihr eine Besprechung des Buches von Douglas Stockdale, PhotoBook Journal:
Nick Brandt – The Day May Break (Achtung; auf Englisch!)

Und hier geht es zur Webseite von Nick Brandt: www.nickbrandt.com.

Wer sich das Buch einmal anschauen möchte, darf mich gern ansprechen. Ich habe es mir bestellt…

Adventure Fotograf Maximilian Lehrke

„Am Island-Vulkan waren wir schon nervös…“

Fotograf Maximilian Lehrke im Interview bei Lens-Aid

Ob in den Bayrischen Alpen, auf einem Vulkan in Island oder in der afrikanischen Wildnis – überall wo es spektakuläre Aufnahmen zu holen gibt, ist Max Lehrke nicht weit. Der Fotograf und Explorer hat Lens-Aid im Rahmen der „Ask the Pro“-Reihe Rede und Antwort gestanden.

Das Interview findet ihr auf der Seite von Lens-Aid.

Wildlife Fotografie

Foto © Judith Loeber

Wenn man den Begriff „Wildlife Fotografie“ hört, denken die meisten gleich exotische Orte mit Löwen oder Elefanten. Dabei gibt es hier in Europa, ja sogar in Deutschland genug wildes Tierleben. Ich persönlich finde ja die Herausforderung viel größer, hier heimische frei lebende Tiere zu fotografieren als mit der geführten Safari in der afrikanischen Savanne die Löwen – obwohl das auch seinen Reiz hat.

Ein Fotograf, der sich ganz dieser Thematik verschrieben hat, ist Alessandro Sgro aus der Eifel. Momentan gibt es einen interessanten Gastbeitrag von ihm auf der Seite von kwerfeldein – Magazin für Fotografie.

Wenn ihr mehr wissen wollt, schaut hier.