Spot auf große Fotografinnen

Portrait der deutschen Fotografin Gerda Taro (geb. Gerta Pohorylle, 1910 – 1937) als sie von einer Schreibmaschine aufschaut, Paris, Frankreich, 1936. (Foto von Fred Stein, Archive/Getty Images)

Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau. So auch hier das “Mädchen mit der Leica”. Die hierzulande wenig bekannte Fotografin Gerda Taro wurde 1910 in Stuttgart als Kind einer bürgerlichen jüdischen Familie aus Galizien geboren. Sie hatte nur ein kurzes, aber bewegtes Leben.

Bereits als Kind durchlebte sie den 1. Weltkrieg. Ihre solide Schulausbildung absolvierte sie in einem schweizerischen Pensionat für höhere Töchter und zog mit ihrer Familie 1929 nach Leipzig. Dort bestand ihr Freundeskreis aus politisch engagierten Menschen, die sich gegen das Erstarken der Nationalsozialisten wendeten. 1933 ging sie ins Exil nach Paris und traf dort Endré Ernö Friedmann, den wir heute als Robert Capa kennen. Sie verliebten sich und bald schon arbeiteten sie auch zusammen.

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