Das neue Buch von Nick Brandt

Portraits von Überleben und Hoffnung

Wer Afrika mag und sich für Fotografie interessiert, wird Nick Brandt kennen – ein seit vielen Jahren engagierter Fotograf von Tieren und Menschen vornehmlich in Afrika. Sein neuestes Werk wurde in Zimbabwe und Kenia in den letzten Monaten des Jahres 2020 fotografiert. In „The Day May Break“ portraitiert er Menschen und Tiere, die von Umweltschäden und Vernichtung schwer getroffen sind.
Die Menschen auf den Fotos leiden alle unter dem Klimawandel, haben ihre Heimat verloren durch Zyklone und jahrelange Dürren. Die Tiere wurden in fünf verschiedenen Schutzgebieten fotografiert. Sie wurden zwar gerettet, können aber nie wieder ausgewildert werden. Daher konnten die fremden Menschen ihnen sicher nahe kommen, so nahe, dass Nick sie in ein und derselben Aufnahme fotografieren konnte. Der Nebel on location ist das vereinende visuelle Motiv. Es soll das Gefühl eines zunehmenden Unheils vermitteln, eine einmals erkennbare Welt, die nun langsam außer Sicht gerät. Aber obwohl diese Menschen und Tiere Verluste erlitten haben, so sind sie dennoch Überlebende, und darin gründen sich Perspektiven und Hoffnung.

Hier findet Ihr eine Besprechung des Buches von Douglas Stockdale, PhotoBook Journal:
Nick Brandt – The Day May Break (Achtung; auf Englisch!)

Und hier geht es zur Webseite von Nick Brandt: www.nickbrandt.com.

Wer sich das Buch einmal anschauen möchte, darf mich gern ansprechen. Ich habe es mir bestellt…

Die Kunst des Augenblicks

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Die Kunst des Augenblicks, Buchtipp
Die Kunst des Augenblicks, Buchtipp

Dieses kleine feine Büchlein legt uns Peter Woitschikowski ans Herz. mit dem Blick für Motive zeigt uns hier Filip Haag Bilder, die oft zum Schmunzeln anregen. Erschienen ist es im Dumont Verlag und kostet um die 15 Euro im Buchhandel (ISBN 978-3-8321-6904-6).

Haag hat bei vielen Museumsbesuchen Menschen beobachtet, die mit den präsentierten Kunstwerken unabsichtlich eine Symbiose bilden. Im richtigen Moment, drückte Haag auf den Auslöser wie z.B. in dieser Szene mit einem Bild von Sebastiao Salgado:

Buchtipp "Die Kunst des Augenblicks"

„Ich mag es, Bewegungen von Menschen wahrzunehmen und festzuhalten, die Kunstwerke neu und anders sichtbar machen,“ wird Haag auf dem Buchrücken zitiert.

Neu im Taschen Verlag: Sebastiao Salgado

Ein Buchtipp von Thomas Maletz für euch: Im Taschen Verlag ist ein neuer Bildband von Sebastiao Salgado erschienen – Amazônia. Für dieses Buch hat Salgado sechs Jahre lang den brasilianischen Amazonas bereist und fotografiert. Er hat die unvergleichliche Schönheit dieser außergewöhnlichen Region in seinen Fotos dokumentiert – den Regenwald, die Flüsse, die Berge sowie die dort lebenden Menschen. Wer seine bisherigen Arbeiten kennt, wird sich sehr über dieses neue Werk freuen.

Hier geht’s zum Angebot im Taschen Verlag

Der Verlag schreibt dazu:

„Neu im Taschen Verlag: Sebastiao Salgado“ weiterlesen

Fotografie als Meditation

Eine Reise zur Quelle der Kreativität nennt der Autor Torsten Andreas Hoffmann im Untertitel seinen Fotobildband. Auf der Seite von fotografr.de beschreibt Michael Omori Kirchner, was er in dem Buch sieht:

fotografie-mediation

Das Buch „Fotografie als Meditation – Eine Reise zur Quelle der Kreativität“ ist ein gutes Beispiel dafür, dass gedruckte Fotografie-Bücher auch in der heutigen Zeit der eBooks und Internet-Blogs ihren… weiterlesen bei Fotografr.

Vor der Tür

Erst die Corona-Krise hat es mehr Menschen klargemacht: Im eigenen Land, ja manchmal vor der eigenen Tür liegen die schönsten Fotomotive. Hier kommt ein Tipp von Thomas Schmitfranz für ein Buch, in welchem Sturmjäger und Wetterfotograf Bastian Werner atemberaubend schöne Fotolocations in Deutschland vorstellt.

Thomas hat dieses Buch sehr gut gefallen. Vielleicht findet es ja auch bei euch Interesse: https://bastianw.de/product/vor-der-tuer/

Der weibliche Blick

Lotte Jacobi: Head of the Dancer Niuta

Gibt es einen typisch weiblichen Blick in der Fotografie? Einen Einblick in 150 Jahre Geschichte der Fotografie gewährt der Bildband „Frauen sehen Frauen“. Die Anthologie ist Frauenbildern von Frauen gewidmet und stellt circa 90 Fotografinnen aus mehr als 100 Jahren vor. Berühmte Namen wie Lotte Jacobi, Germaine Krull, Joyce Tenneson bis hin zu Annie Leibovitz mit fast 160 Bildern sind vertreten.

Kurzbiografien aller hier präsentierten Fotografinnen und der Portraitierten machen aus der Anthologie schon fast ein Lexikon, das in der Zeit von Gender-Debatten und MeToo wieder ganz aktuell ist.

„Der weibliche Blick“ erschien erstmals 2001. Im September 2020 hat Schirmer Mosel eine neue Auflage herausgeben.

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