Sturmjäger alias Stormchaser

Am Samstag haben etliche Mitglieder unserer Gruppe gebannt die Ausführungen von Sturmjäger Andreas Feichtmeier per Zoom verfolgt. Andreas zeigte uns einige seiner Aufnahmen von Tornados und Gewitterfronten und erklärte die Wolkenformationen und wie sich Stürme und Tornados entwickeln.

als Stormchaser im mittleren Westen der USA, © Andreas Feichtmeier

Als Kind sei er bei Gewittern als erster weg gewesen, lässt er uns wissen. Heute ist er gern ganz nah dran, so nah, dass es hin und wieder sogar brenzlig wird. Die Angst ist einer großen Faszination gewichen. Seinem Vortrag merkt man die Begeisterung für die Schönheit der Sturmwolken an und wie sehr ihn das Thema gepackt hat. Wenn er es zeitlich hinkriegt, fährt er manchmal hunderte Kilometer, um bei einer schönen Gewitterfront dabei zu sein und seine spektakulären Aufnahmen zu machen. Besonders spannende Sturmfronten findet er in den USA, wo sich in den Weiten des mittleren Westens häufig gewaltige Superzellen bilden und sich die Stürme so richtig austoben.

Seine Fotos bearbeitet er zwar, aber nur, um die Struktur und Formationen der Wolken besser herauszuheben. Für ihn liegt die Attraktion der Stürme in der gewaltigen Schönheit der Natur. Die Fotografie ist für ihn hauptsächlich eine Dokumentation dieser Wunderwelt.

Mehr dazu: https://pxp.ricoh-imaging.de/project/andreas-feichtmeier/

Die beste Zeit für Sturmjäger-Motive ist auf der nördlichen Halbkugel die Zeit von Mai bis September/Oktober, lässt uns Andreas wissen. In der Fragestunde hat er uns dann noch ein paar technische Details verraten.

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