Szene Hamburg: Haus der Photographie wird saniert

Foto © Hamburg Tourism

Seit 2005 gibt es in den Hamburger Deichtorhallen das Haus der Photographie. Basis der Ausstellung ist die Sammlung F. C. Gundlach – eine Sammlung von Weltruf in den Bereichen Modefotografie und künstlerische Fotografie. Nun soll das Haus der Photographie ab August 2021 komplett saniert werden. Drei Jahre sind dafür angesetzt. Währenddessen soll die fehlende Ausstellungsfläche ersetzt werden durch ein neues Ausstellungshaus, das “PHOXXI. Haus der Photographie temporär”, das die Deichtorhallen Hamburg am 2. September 2021 eröffnen wollen. Es wird während der Sanierungszeit Werke der internationalen zeitgenössischen Fotografie zeigen.

Gestaltet wird das Interimsgebäude von Künstler Anselm Reyle, der an der HfbK Hamburg lehrt. Es soll Platz bieten für einen Ausstellungsraum, ein Auditorium und Büroflächen.

Darüber hinaus werden auch andere Räume der Deichtorhallen bei Bedarf für fotografische Ausstellungen zur Verfügung stehen.

Architektur und Fotografie

Thomas Maletz macht auf eine Ausstellung aufmerksam:
Noch bis zum 27. Juni 2021 läuft in Köln eine für Fotografen und Architekturinteressierte spannende Ausstellung, die vielleicht auch Mitglieder der Foto AG sehenswert finden.

Hélène Binet – Das Echo von Träumen: Zum 100. Geburtstag des Architekten Gottfried Böhm zeigt das Kölner Museum für angewandte Kunst (MAKK) Fotografien einiger seiner Bauwerke von Helene Binet und originale Zeichnungen dieser Bauwerke von Böhm selbst. Das MAKK in Köln ist im Übrigen selbst ein architektonisches Meisterwerk des Kölner Architekten Rudolf Schwarz und für sich gesehen einen Besuch wert.

Leider sind aktuell die Museen in Köln ab dem 29. März wieder geschlossen. Aber diese Ausstellung ist für die Zeit danach sicherlich eine Reise wert.

Wenn man anschließend noch Luft hat, liegt direkt nebenan das Kölner Diözesanmuseum Kolumba des weltbekannten Architekten Peter Zumthor mit einer hervorragenden Dauerausstellung.

Hier geht es zur Ausstellungsseite des MAKK. Wer sich einen ersten Eindruck verschaffen möchte, findet auf der Seite auch einen kurzen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung.