NFT – der neueste heiße Scheiß?

NFT

Vor kurzem brachte die Zeitschrift Profifoto einen Beitrag über NFT – eine Möglichkeit digitale Fotos so zu kennzeichnen, dass sie wie ein Negativ gehandelt werden können und auch bereits so gehandelt wurden. (siehe dazu: Profifoto 31.05.2021, oder auch Profifoto am 16.03.2021).

NFT ist die Abkürzung für Non Fungible Token (Nicht veränderbares Merkmal). Dieses Token ist ein Baustein einer Block Chain, welches man mit digitalen Werten bestücken kann.

Was ist denn das nun wieder?!

Der Begriff “Block Chain” kennzeichnet eine erweiterbare Liste von Datensätzen, die kryptografisch miteinander verknüpft werden und so nicht mehr manipulierbar sind, wie man es aus der Welt der Kryptowährungen kennt.

Will man nun z. B. ein Foto als Unikat verkaufen (wie früher mit dem Negativ), so kann man sich dieser Technologie bedienen und mittels NFT das Bild so kennzeichnen, dass eine nachträgliche Manipulation nicht mehr möglich ist. Zudem kann das NFT Werte enthalten wie eine Beschreibung, Tantiemen-Regelungen bei Weiterverkauf etc., die dann unveränderbar mit dem digitalen Foto verbunden sind, und die nur der rechtmäßige Besitzer mit dem entsprechenden Schlüssel sehen kann.

Dann braucht man noch eine Plattform, auf der solche Tokens gehandelt werden, wie z. B. opensea.io. Hier kann man kaufen, verkaufen und sogar kostenlos eigene NFTs erstellen. Wer sich für weitere Details interessiert, dem empfehle ich den Beitrag von Philipp Rall auf Futurezone, der aufzeigt, wie es geht.