Food-Fotografie

Arrangements mit Geschmack

Wer liebt es nicht verführt zu werden…… na na nicht was Ihr denkt… Die Produkt- und da speziell die Food-Fotografie stimmt uns ein, viele Rezepte auszuprobieren. Die Bandbreite ist enorm hoch und somit auch die Kreativität in diesem Bereich. Gerade die Food-Fotografie lebt von Arrangements, die dem Betrachter das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Im Grunde genommen ist es Stillife-Fotografie mit Lebensmitteln, und man muss sich nicht auf einen bestimmten Stil festlegen. Zunächst fängt man mit kleinen Arrangements an und geht dann weiter. Ich benutze sehr gerne dunkle, alte Holzbretter mit einer interessanten Zeichnung. Als Licht verwende ich meistens available light, wobei ich auf die Tageszeit achten muss. Mein Fensterlicht ist am schönsten am Morgen von Osten aus. (Wobei das Licht aus Norden noch weicher ist).

Was benötigt man für Food-Fotografie?

Kamera
Die meisten von uns haben tolle Kameras. Das sollte also kein Problem sein. Fotografieren sollte man mit einer möglichst niedrigen ISO Zahl, denn gerade in dunklen Bereichen wird das Rauschen schnell sichtbar. Gut wäre auch im RAW Modus zu fotografieren.

Objektiv
Hier bieten sich Festbrennweiten an. Meistens benutze ich das 100mm Makro von Canon und ein 50mm Objektiv. Festbrennweiten sind schärfer in der Abbildung und beim Komponieren der Fotos ist man gezwungen sich zu bewegen. Anders als bei Zoomobjektiven.

Bildbearbeitungsprogramm
Hier bietet sich natürlich Lightroom oder Photoshop an, um den Bildern den letzten “Schliff” zu geben. Wichtig ist, dass das Programm RAW-Dateien öffnen kann.

Stativ
Längere Belichtungszeiten, Lichteffekte testen oder Bildausschnitte suchen. Um ein Stativ kommt man bei dieser Art von Fotografie schlecht herum.

Tisch
Ein Tisch direkt am Fenster wäre natürlich optimal. Wenn das nicht möglich ist, kann man sich auch einen kleinen, kostengünstigen Tisch zulegen, den man nach Belieben hin und her setzen kann.

Jetzt kann ich nur noch sagen, viel Spaß bei der kreativen Food-Fotografie. Probiert einfach mal etwas aus. “Requisiten” gibt es überall zu finden oder zum Kauf im Lebensmittelladen.

Hier noch ein paar Tipps und Anregungen für die Food-Fotografie von einem der bekanntesten Fotografen in diesem Bereich.

>> https://www.veggielicious.de/annekatrin-wolfgang

2 Antworten auf „Food-Fotografie“

  1. Da habe ich heute Morgen gleich angefangen, mein Frühstück abzulichten und festgestellt, dass es gar nicht so leicht ist, einen schönen Ausschnitt hinzukriegen. Der Artikel und die tollen Bilder geben mir den Anreiz, weiter zu üben!

  2. Na, da bekommt man doch sofort Appetit…. Ein sehr informativer Beitrag mit sehr stimmungsvollen Bildern…..

Kommentare sind geschlossen.