Foodfotografie

lecker
Romanesco © Judith Loeber

Manchmal, wenn ich richtig chic essen gehe, bekomme ich meine Bestellung so schön serviert, dass es fast zu schade ist, das Gericht durch Aufessen zu zerstören. Da habe ich schon einmal den Wunsch, es im Bild festzuhalten. Aber so einfach ist die Foodfotografie nicht.

Was alles dazu gehört, Speisen so in Szene zu setzen, dass man beim Anschauen schon ein Pfützchen im Mund bekommt, erläutert Cliff Kapatais in seinem Buch „Foodfotografie – wirkungsvolle Fotos mit einfachem Equipment“. Es gehört zu den Fachbüchern der Edition ProfiFoto und wird auf der Webseite von profifoto.de ausführlich vorgestellt. Man bekommt in dem Artikel bereits einen guten Einblick und wertvolle Hinweise zum Thema.

Das neue Buch von Nick Brandt

Portraits von Überleben und Hoffnung

Wer Afrika mag und sich für Fotografie interessiert, wird Nick Brandt kennen – ein seit vielen Jahren engagierter Fotograf von Tieren und Menschen vornehmlich in Afrika. Sein neuestes Werk wurde in Zimbabwe und Kenia in den letzten Monaten des Jahres 2020 fotografiert. In „The Day May Break“ portraitiert er Menschen und Tiere, die von Umweltschäden und Vernichtung schwer getroffen sind.
Die Menschen auf den Fotos leiden alle unter dem Klimawandel, haben ihre Heimat verloren durch Zyklone und jahrelange Dürren. Die Tiere wurden in fünf verschiedenen Schutzgebieten fotografiert. Sie wurden zwar gerettet, können aber nie wieder ausgewildert werden. Daher konnten die fremden Menschen ihnen sicher nahe kommen, so nahe, dass Nick sie in ein und derselben Aufnahme fotografieren konnte. Der Nebel on location ist das vereinende visuelle Motiv. Es soll das Gefühl eines zunehmenden Unheils vermitteln, eine einmals erkennbare Welt, die nun langsam außer Sicht gerät. Aber obwohl diese Menschen und Tiere Verluste erlitten haben, so sind sie dennoch Überlebende, und darin gründen sich Perspektiven und Hoffnung.

Hier findet Ihr eine Besprechung des Buches von Douglas Stockdale, PhotoBook Journal:
Nick Brandt – The Day May Break (Achtung; auf Englisch!)

Und hier geht es zur Webseite von Nick Brandt: www.nickbrandt.com.

Wer sich das Buch einmal anschauen möchte, darf mich gern ansprechen. Ich habe es mir bestellt…

Die Kunst des Augenblicks

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Die Kunst des Augenblicks, Buchtipp
Die Kunst des Augenblicks, Buchtipp

Dieses kleine feine Büchlein legt uns Peter Woitschikowski ans Herz. mit dem Blick für Motive zeigt uns hier Filip Haag Bilder, die oft zum Schmunzeln anregen. Erschienen ist es im Dumont Verlag und kostet um die 15 Euro im Buchhandel (ISBN 978-3-8321-6904-6).

Haag hat bei vielen Museumsbesuchen Menschen beobachtet, die mit den präsentierten Kunstwerken unabsichtlich eine Symbiose bilden. Im richtigen Moment, drückte Haag auf den Auslöser wie z.B. in dieser Szene mit einem Bild von Sebastiao Salgado:

Buchtipp "Die Kunst des Augenblicks"

„Ich mag es, Bewegungen von Menschen wahrzunehmen und festzuhalten, die Kunstwerke neu und anders sichtbar machen,“ wird Haag auf dem Buchrücken zitiert.

Bessere Outdoor-Portraitfotos

Markus Thoma: Outdoor-Portraits sehen
Markus Thomas neues Buch: „Outdoor-Portraits sehen“

Vor einiger Zeit hatte ich mich für den Newsletter von Fotograf, Blogger und Fachlehrer Markus Thoma angemeldet und daher kürzlich von ihm den Hinweis auf sein neues Buch erhalten: „Outdoor Porträts sehen“. Markus Thoma hat immer wieder nützliche Tipps, die er in seinem Blog veröffentlicht. In seinem neuen Buch zeigt Thoma, wie man viele Fettnäpfchen der Portraitfotografie vermeiden kann. Auf 412 Seiten enthält das Buch zahlreiche Tricks und Tipps für bessere Portraits, die man sofort umsetzen kann.

Vieles davon ist verblüffend einfach und ich hatte bereits etliche Aha-Erlebnisse beim Durchblättern. Markus Thoma erklärt seine Beispiele nicht mit langen Texten, sondern visuell mit 147 einfachen Vorher-Nachher Bildern. Auch sind alle Beispiele unabhängig voneinander umsetzbar. Das Buch gibt es digital oder gedruckt ab 35 €.

Kultstück Pirelli-Kalender

Uwe Ommer für Pirelli-Kalender 1984
© Uwe Ommer – Foto aufgenommen auf den Bahamas für den Pirelli-Kalender 1984

Wer kennt ihn nicht: „The Cal“, den Pirelli-Kalender. Er wurde 1964 von dem italienischen Reifenhersteller Pirelli das erste Mal in Auftrag gegeben und hat bis heute Kultstatus erreicht. Ursprünglich war er bekannt für besondere erotische Fotografien, wo sich kurvenreiche Models auf sportlichen Autos räkeln.

„Kultstück Pirelli-Kalender“ weiterlesen

Immer wieder Marilyn

Als junger Mann porträtierte Lawrence Schiller die berühmteste Frau der Welt. Ein Band zeigt die Bilder des Fotografen, die bis heute ikonisch sind.“ (SWR)

Lawrence Schiller, 1936 in Brooklyn, New York geboren, ist ein bekannter US-amerikanischer Fotojournalist, Filmproduzent und Herausgeber. Unter anderem wurde er 2009 Berater der Fotografin Annie Leibovitz. Nach seiner Ausbildung als Fotojournalist arbeitete er für Magazine wie Life, Paris Match etc., wobei er viele Hollywood-Berühmtheiten kennenlernte, darunter auch Marylin Monroe. Zusammen mit Norman Mailer schrieb er später eine Biografie über Marylin (Marylin: A Biography) und veröffentlichte auch das Memoir „Marylin & Me“ als Bildband.

Im Taschen-Verlag ist nun dieser Bildband für 50 €uro als Hardcover-Version erhältlich. Wer sich interessiert, schaut hier.