Wellenkammer im Hafen von Bremerhaven

ein Beitrag von Manuela Kulage

„Betreten für Unbefugte verboten“ steht auf einem Schild an dem massiven Tor am nördlichen Schlepperhafen in Bremerhaven. Ich muss sagen, dass ich mir tatsächlich ziemlich „unbefugt“ vorkam, denn diese enorm lange und unheimliche Wellenkammer hat es tatsächlich in sich. Die Wellenkammer ist der Ort, an dem die großen Wogen sterben. Kaum jemand hat sie je betreten. Natürlich fuhr auch sofort die Security vor, was sich im Nachhinein als Zufall herausstellte. Es ist sehr gefährlich hier……. und das habe ich auch sofort geglaubt. Nun die See war ruhig – also konnte nicht viel passieren. Allerdings kann die auflaufende Flut wirklich zum Problem werden! Zur Landseite ist der Tunnel mit einer massiven Wand geschlossen, an der Wasserseite stehen massive Betonstützen. Alle 2,40 m ein Pfeiler. Es ist eine weltweit eine einmalige Konstruktion. Sie ist 5 km lang und alle 30 m dämpfen Fender das Anlegen der Schiffsriesen ab. Mit neuen Erkenntnissen radelten wir dann weiter am Containerterminal entlang.

Industrieanlage im Containerhafen.

ZilpZalp

Neulich war ich etwas „auf Pirsch“ und habe dann einen ZilpZalp entdeckt, habe dann mit Marion Rücksprache gehalten, die sich perfekt in der Vogelwelt auskennt. Sie sagte, dass es mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% um einen ZilpZalp handelt. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir dieser Vogel noch nie aufgefallen ist, obwohl er sehr häufig bei uns vorkommt und auch seine Stimme ist unverwechselbar. Also, vielleicht mal mit offenen Augen durch die Natur gehen und schöne Sachen – sprich Tiere – entdecken!

Sumpfdotterblume

Aufgenommen mit einem selbstgebauten Diaprojektionsobjektiv Leitz Hector f=8,5cm 1:2,5 mit Fahrradstossdämpfer. Adapter für Canon. Es ist ein „getiltetes “ Bild.

Die ersten Blumen

Neben dem Bach
Den roten Weiden nach
Haben in diesen Tagen
Gelbe Blumen viel
Ihre Goldaugen aufgeschlagen.
Und mir, der längst aus der Unschuld fiel,
Rührt sich Erinnerung im Grunde
an meines Lebens goldene Morgenstunde
Und sieht mich hell aus Blumenaugen an.
Ich wollte Blumen brechen gehen;
Nun laß ich sie alle stehn
Und gehe heim, ein alter Mann.
(H. Hesse)

Die Ente und der Koi

Ente und Koi - von Manuela Kulage
© Manuela Kulage

Als die Ente in der Landesgartenschau in Rietberg den Koi attackierte, war Manuela Kulage dabei und hat den Vorgang fotografisch dokumentiert. Der Koi reagierte stoisch, dachte bei sich „du blöde Ente“ und schwamm davon.

AlbersSee | Lippstadt-Lipperode | Mastholte

Für alle die mal wieder eine „ordentliche“ Radtour machen möchten und gleichzeitig auch mal ganz zufällig die Kamera in ihre Tasche verstauen, ist der Alberssee in Lipperode bei Lippstadt ein sehr schönes Ziel.

Von Rheda-Wiedenbrück aus ca. 20 km gelegen, kann man auf sehr schönen und ausgeschilderten Radfahrwegen durchaus mal einen Abstecher dorthin absolvieren. Ich habe…

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Food-Fotografie

Arrangements mit Geschmack

Wer liebt es nicht verführt zu werden…… na na nicht was Ihr denkt… Die Produkt- und da speziell die Food-Fotografie stimmt uns ein, viele Rezepte auszuprobieren. Die Bandbreite ist enorm hoch und somit auch die Kreativität in diesem Bereich. Gerade die Food-Fotografie lebt von Arrangements, die dem Betrachter das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Im Grunde genommen ist es Stillife-Fotografie mit Lebensmitteln, und man muss sich nicht auf einen bestimmten Stil festlegen. Zunächst fängt man mit kleinen Arrangements an und geht dann weiter. Ich benutze sehr gerne dunkle, alte Holzbretter mit einer interessanten Zeichnung. Als Licht verwende ich meistens available light, wobei ich auf die Tageszeit achten muss. Mein Fensterlicht ist am schönsten am Morgen von Osten aus. (Wobei das Licht aus Norden noch weicher ist).

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