Die Rhön

Lange Rhön ©MKulage

Wolken und Landschaft wie gemalt…….einen Ausflug in die Rhön lohnt sich! Kann man sich doch dort sportlich und fotografisch austoben. Hier zu sehen ist die Lange Rhön, ein Höhenzug der zentralen Rhön. Ein Ausflug zum Kreuzberg ist ein absolutes MUSS wenn man in der Rhön ist. Schön gelegen ist das Kloster Kreuzberg mit seinem phänomenalem Biergarten….riesiiiiig. Es gäbe noch viel zu berichten über die Rhön und der absolute Experte ist Norbert Schalk. Er kennt diesen Gebirgszug wie seine Westentasche. Also…….

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Erfrischung ….

© Manuela Kulage

……………….brauchen wir wohl in diesen Tagen und wenn nur bei dem Anblick eines Frauenmantels am Morgen. Allen eine gute Sommerzeit!

Die Auswanderer – Auf zu neuen Ufern!

Die Auswanderer Foto (c) Manuela Kulage

Auswandern – heute sowie damals. Wie groß sind die Erwartungen und Hoffnungen. Was lässt man alles zurück. Die Angehörigen, die Heimat, alles Gewohnte und Vertraute. Dann kommt das Heimweh, vielleicht nicht bei allen aber bei den meisten. Ich musste darüber nachdenken, als ich in Bremerhaven auf der Seebäderkaje an diesem Denkmal stand. Über 7 Millionen Menschen von 1830 – 1974 wanderten aus in die Neue Welt.
Den drei Herren im Vordergrund stand wahrscheinlich nicht der Sinn danach auszuwandern. Vielleicht sehnten sie sich einfach nur nach einem kühlen Bier. Wer weiß………..

Der Juni

Foto (c) Manuela Kulage, Worte (c) Erich Kästner

Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt.
Kaum schrieb man sechs Gedichte,
ist schon ein halbes Jahr herum
und fühlt sich als Geschichte.

Die Kirschen werden reif und rot,
die süßen wie die sauern.
Auf zartes Laub fällt Staub, fällt Staub,
so sehr wir es bedauern.

Aus Gras wird Heu. Aus Obst Kompott.
Aus Herrlichkeit wird Nahrung.
Aus manchem, was das Herz erfuhr,
wird, bestenfalls, Erfahrung.

Es wird und war. Es war und wird.
Aus Kälbern werden Rinder
und, weil’s zur Jahreszeit gehört,
aus Küssen kleine Kinder.

Die Vögel füttern ihre Brut
und singen nur noch selten.
So ist’s bestellt in unsrer Welt,
der besten aller Welten.

Spät tritt der Abend in den Park,
mit Sternen auf der Weste.
Glühwürmchen ziehn mit Lampions
zu einem Gartenfeste.

Dort wird getrunken und gelacht.
In vorgerückter Stunde
tanzt dann der Abend mit der Nacht
die kurze Ehrenrunde.

Am letzten Tische streiten sich
ein Heide und ein Frommer,
ob’s Wunder oder keine gibt.
Und nächstens wird es Sommer.

(Erich Kästner)

Wellenkammer im Hafen von Bremerhaven

ein Beitrag von Manuela Kulage

“Betreten für Unbefugte verboten” steht auf einem Schild an dem massiven Tor am nördlichen Schlepperhafen in Bremerhaven. Ich muss sagen, dass ich mir tatsächlich ziemlich “unbefugt” vorkam, denn diese enorm lange und unheimliche Wellenkammer hat es tatsächlich in sich. Die Wellenkammer ist der Ort, an dem die großen Wogen sterben. Kaum jemand hat sie je betreten. Natürlich fuhr auch sofort die Security vor, was sich im Nachhinein als Zufall herausstellte. Es ist sehr gefährlich hier……. und das habe ich auch sofort geglaubt. Nun die See war ruhig – also konnte nicht viel passieren. Allerdings kann die auflaufende Flut wirklich zum Problem werden! Zur Landseite ist der Tunnel mit einer massiven Wand geschlossen, an der Wasserseite stehen massive Betonstützen. Alle 2,40 m ein Pfeiler. Es ist eine weltweit eine einmalige Konstruktion. Sie ist 5 km lang und alle 30 m dämpfen Fender das Anlegen der Schiffsriesen ab. Mit neuen Erkenntnissen radelten wir dann weiter am Containerterminal entlang.

Industrieanlage im Containerhafen.

ZilpZalp

Neulich war ich etwas “auf Pirsch” und habe dann einen ZilpZalp entdeckt, habe dann mit Marion Rücksprache gehalten, die sich perfekt in der Vogelwelt auskennt. Sie sagte, dass es mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% um einen ZilpZalp handelt. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir dieser Vogel noch nie aufgefallen ist, obwohl er sehr häufig bei uns vorkommt und auch seine Stimme ist unverwechselbar. Also, vielleicht mal mit offenen Augen durch die Natur gehen und schöne Sachen – sprich Tiere – entdecken!