Endlich krieg ich wieder Luft!

Foto: Klaus Paepenmöller

Als Klaus diesen Schnappschuss einfing, dachte er mit Freude daran, dass man nun wenigstens nicht mehr immerzu die Maske aufsetzen muss und auch mal durchatmen kann. Mal sehen, wie lange uns dieses Vergnügen noch bleibt! Passt gut auf euch auf und bleibt vorsichtig auf Abstand!

Für Kunstliebhaber

Veit Mette trifft Peter August Böckstiegel

Foto: Veit Mette – digital verfremdete Vorderansicht des Künstlerhauses

Hier noch ein Ausstellungstipp für diejenigen unter euch, die der Malerei zugetan sind. Sicher kennt ihr den westfälischen Imperessionisten Peter August Böckstiegel aus Werther, dessen Bilder in ihrer Farbigkeit und ihren Sujets stark an van Gogh erinnern. Die Stadt Werther ist stolz auf den Maler aus ihren Reihen und hat ihm ein Museum gewidmet. Vom 1. August bis zum 12. September ist dort nun eine Ausstellung des Bielefelder Fotografen Veit Mette zu sehen, für die dieser Bilder des Malers mit seinen eigenen Portraits von Menschen aus derselben Umgebung, aber der heutigen Zeit verbunden hat. So schlägt Veit Mette eine Brücke über 100 Jahre, die seit dem Schaffen Böckstiegels vergangen sind.

Den Erlös aus dem Verkauf seiner Bilder der Böckstiegel-Edition gibt Mette zur Hälfte an das Museum, um den Museumsbau zu unterstützen.

Die Ausstellung findet in Werther im Museum Peter August Böckstiegel und auf der umliegenden Obstwiese statt. Mehr Infos und wie man hinfindet gibt es auf der Seite des Museums.

Die Brücke

Wo diese Brücke steht, hat er mir nicht verraten. Aber dass er den Fahrradfahrer nicht beim Fotografieren, sondern erst zuhause am Bildschirm entdeckt hat, hat mir Uwe Herkströter doch erzählt und dass er sich schließlich gefreut hat, ihn dort zu finden, denn: “Bei der Nachbearbeitung stellte ich fest, dass der Fahrradfahrer und die Fahrradlampe dem Bild einen besonderen Kick geben.”

die Brücke
Die Brücke © Uwe Herkströter

Vom Winde verweht

samstags abends in der City
Plastik – vom Winde verweht © Judith Loeber

Ich war mit einem Weitwinkel unterwegs in der Stadt, das Wetter war wie es momentan halt so ist – feucht und windig. Viel war nicht los, ein paar Kids mit ihren Skateboards turnten über die Bahnen, finster aussehende Typen lungerten an den Außenseiten herum – irgendwie fand ich die Stimmung etwas bizarr. Da schlingerte diese Plastiktüte so vor mir her…

Ich wünsche einen schönen Sonntag und hoffe auf mehr Sonnenschein.

Back to the roots?

Agfa anno dunnemals
back to the roots?

Die “echte” Fotografie ist analog. Behaupten manche. Um sich mit der analogen Fotografie auseinanderzusetzen, braucht man Zeit. In der heutigen Welt ist es vielleicht ein gutes Mittel zur Entschleunigung.

Wer sich dieser Aufgabe stellen möchte, findet gute Unterstützung bei JOBO artisan. Das kleine Unternehmen aus Gummersbach bietet neben professionellem Labor-Service und Ausrüstung zum Selbstentwickeln auch Workshops mit hochkarätigen Fotografen, wie zum Beispiel Alan Ross, in jungen Jahren Begleiter von Ansel Adams. Auch findet man unter der Rubrik “Netzwerk” Links zu weiteren Fotografen und Unternehmen, die in der analogen Fotografie Dienste anbieten und Bilder zeigen.

>> zur Seite von JOBO artisan

Spot auf große Fotografinnen

Portrait der deutschen Fotografin Gerda Taro (geb. Gerta Pohorylle, 1910 – 1937) als sie von einer Schreibmaschine aufschaut, Paris, Frankreich, 1936. (Foto von Fred Stein, Archive/Getty Images)

Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau. So auch hier das “Mädchen mit der Leica”. Die hierzulande wenig bekannte Fotografin Gerda Taro wurde 1910 in Stuttgart als Kind einer bürgerlichen jüdischen Familie aus Galizien geboren. Sie hatte nur ein kurzes, aber bewegtes Leben.

Bereits als Kind durchlebte sie den 1. Weltkrieg. Ihre solide Schulausbildung absolvierte sie in einem schweizerischen Pensionat für höhere Töchter und zog mit ihrer Familie 1929 nach Leipzig. Dort bestand ihr Freundeskreis aus politisch engagierten Menschen, die sich gegen das Erstarken der Nationalsozialisten wendeten. 1933 ging sie ins Exil nach Paris und traf dort Endré Ernö Friedmann, den wir heute als Robert Capa kennen. Sie verliebten sich und bald schon arbeiteten sie auch zusammen.

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